„Die Verschwörung von Eldergrove“

von Jan Nowatschek; Band 1

„Immer mehr Bewohner verschwinden plötzlich in Eldergrove, der Hauptstadt des Reiches – ohne jede Spur! Ein tapferer Wichtel namens Elwin Lichtwald ist jedoch bereit, sein eigenen Leben aufs Spiel zu setzen, um den Hinweisen einer dunklen Verschwörung nachzugehen. Doch eine Dunkelheit, die älter ist als die Zeit selbst, ohne Ursprung und ohne Namen, lauert im Vergessenen und bedroht alles Leben dieser Welt.

In einer anderen Welt, zu einer anderen Zeit, lebt ein einfacher Mann namens Claus in einem kleinen, verschneiten Dorf. Doch schon bald wird sein Schicksal auf eine Probe gestellt, die alles verändert, in einer unglaublichen Verwandlung, die den bekannten Weihnachtsmythos völlig auf den Kopf stellt und in einer Art und Weise erzählt wird, die bisher einzigartig ist!“

Wichtel verschwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen und vermisst zu werden. Einzig Elwin Lichtwald kommen die Ereignisse seltsam vor und er beginnt, Nachforschungen anzustellen. Dabei deckt er eine Verschwörung auf und schon bald ist ganz Eldergrove in Gefahr. Und auch der gutherzige, liebevolle Santa Claus, der allen Kindern eine Freude mit seinen Geschenken macht, verbirgt eine Dunkelheit, die ihre Schrecken zeigen wird.

Ich wusste vor dem Lesen nicht genau, was mich erwarten würde. Ich war gespannt auf eine Geschichte, in der Wichtel die Protagonisten sind und die Geschichte von Santa Claus erzählt wird. Dementsprechend war ich sehr von der düsteren Stimmung überrascht. Ich mochte total, dass ich mit rätseln konnte, was die Bedrohung ist und wohin die Wichtel verschwinden. Die Wendungen und die Auflösung haben mich gepackt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Außerdem mochte ich, dass durch das Verschwinden der Wichtel und dem Rätsel um das Verschwinden die Spannung im Buch hochgehalten wurde. Dieses Gefühl wurde bei mir dadurch noch verstärkt, dass die Kapitel zu unterschiedlichen Zeitpunkten, an unterschiedlichen Orten und aus unterschiedlichen Perspektiven die Geschichte erzählten. Mal habe ich Elwin begleitet, mal zwei kleine Wichtelkinder, mal Santa Claus und andere Charaktere. Die Kapitel waren kurz, spannend und durch die Wechsel aufregend und neugierig machend. Außerdem bin ich dadurch nur so durch die Geschichte geflogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Jans Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er schreibt bildhaft, sodass Eldergrove vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht ist. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass jeder Charakter, aus dessen Perspektive sich einzelne Aspekte der Geschichte erschlossen haben, einen eigenen Stil in der Beobachtung und den Gedanken hatten. Jeder Charakter wurde dadurch greifbar und die Geschichte selbst lebendig. Ich habe mich durch den Schreibstil außerdem in das Worldbuilding verliebt, vor allem Eldergrove und die umliegenden Wälder würde ich gerne genauer kennenlernen. Deshalb bin ich schon ganz gespannt auf Band 2.

Auch wenn der Band in sich abgeschlossen ist, gibt es noch ein paar Handlungslinien, die Raum für weitere Geschichten in Eldergrove bieten. Zudem ist die Welt umfangreicher als das, was in „Die Verschwörung von Eldergrove“ besucht wurde. Auch aus diesem Grund bin ich auf den zweiten Band gespannt.

Insgesamt hat mich „Die Verschwörung von Eldergrove“ gut unterhalten. Ich hatte Spaß beim Lesen, konnte mit rätseln und bin in die Welt eingetaucht. Zudem gab es spannende und bedrohliche Stellen, die mein Herz schneller schlagen ließen. Ich habe mit den Wichteln, vor allem aber mit Elwin, Fiona, Faelan und Lirin mit gefiebert und um sie gebangt. Habe die weihnachtliche Stimmung, die das Buch trotz der bedrohlichen Situationen vermittelt hat, genossen und eine Message, die das Buch vermitteln wollte für mich mitgenommen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

„Die Verschwörung von Eldergrove“ von Jan Nowatschek erschien 2024 im Self Publishing. Das Buch hat 423 Seiten, kostet 13,98€ [D] und du kannst es unter der ISBN 978-3000802850 finden.

Vielen Dank an Jan Nowatschek für das Bereitstellen des eBooks als Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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