„Dem Tode nah“

von Linwood Barclay

„Niemand hatte etwas mitbekommen, als unsere Nachbarn ermordet wurden.

Niemand – bis auf den 17-jährigen Derek. Er ist der einzige Zeuge des grausamen Verbrechens an der Familie seines besten Freundes. Und gerät selbst in Verdacht. Als sein Vater sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, um Derek zu entlassen, stößt er auf ein schreckliches Geheimnis in der Vergangenheit seiner Frau. Wem kann er noch trauen?“

Derek will die Chance nutzen, dass seine Nachbarn, die Familie seines besten Freundes, verreisen. Er plant die Zeit mit seiner Freundin Penny im Haus zu verbringen. Doch die Familie kommt schon kurze Zeit später wieder zurück. Während Derek noch über eine Erklärung nachdenkt, hört er Schüsse. Verängstigt bleibt er in seinem Versteck, bis er sich sicher ist, dass der oder die Täter verschwunden sind. Als er sich auf den Rückweg macht, stolpert er über die Toten. Als die Polizei zu ermitteln beginnt, verschweigt er, dass er Zeuge des Verbrechens ist.

Das Buch beginnt aus Sicht von Derek, doch der Rest der Geschichte wird aus Sicht von Dereks Vater erzählt. Obwohl der Klappentext sehr viel versprechend und spannend klingt, konnte ich beim Lesen lange Zeit die Spannung, die versprochen wurde, nicht wiederfinden, was ich sehr schade fand. Auch die Geheimnisse, die der Vater entdeckt, und Ermittlungsarbeit, die er tätigt, kamen recht spät im Buch. Für mein Empfinden ging es primär, um die Vergangenheit des Vaters, seiner Frau und die Beziehungen des Vaters von Derek zu anderen Persönlichkeiten aus der Stadt. Vor allem zum Bürgermeister und zum Unipräsidenten. Für mich war dieses Buch leider nicht so gut, da ich die Abwechslung von Spannung und Entspannung, die für einen Thriller typisch ist, vermisst habe. Noch mal zusammengefasst: Der Klappentext und der Prolog haben viel versprochen, die Geschichte selbst hat diese Erwartungen jedoch enttäuscht. Vielleicht bin ich mit dem Vater als Protagonisten nicht warm geworden, aber für mein Empfinden war dies nicht der Grund. Dennoch muss ich sagen, dass gegen Ende des Buches etwas Spannung aufkam, die ich für eine bessere Bewertung nicht für ausreichend empfinde. Ich kann diesem Buch leider nur 1,5 von 5 Sternen geben.

„Dem Tode so nah“ wurde von Linwood Barclay geschrieben und erschien 2008 im Ullstein Taschenbuch Verlag. Das Buch hat 507 Seiten, kostet 8,95€ und du kannst es unter der ISBN 978-3-548-26744-9 finden. Die Angaben beziehen sich auf das Taschenbuch und wurden der Ausgabe entnommen, die ich gelesen habe.

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